Das Bienenjahr

Das Honighäus'l zu Gast in der Bio Imkerei

Geschrieben von Helge Straßer

Am Mittwoch den 17. Juli besuchte mich im Rahmen eines Betriebsausfluges die Belegschaft des Honighäus'l am Münchner Viktualienmarkt.


Galerie 1

Die Familie Kager und alle Verkäuferinnen und Verkäufer waren an meinem Standort Reichersdorf/Pfisterer eingeladen, die betrieblichen Abläufe meiner Imkerei kennzulernen und in der Praxis zu erleben. 

Galerie 2

Direkt am Standort der Bienen wurden sie mit den verschiedenen Arbeitsschritten, die einen Imker durch das Bienenjahr begleiten, vertraut gemacht. Dabei wurden die Fragen der interessierten Besucher ausführlich beantwortet.

Galerie 3

In meinem Betriebsraum hatte ich die Gelegenheit die verschiedenen, notwendigen Arbeitsschritte der Honiggewinnung von der vollen Honigwabe bis zum abgefüllten Honigglas zu erklären.

Galerie 4

Anschließend nutzte ich noch die Möglichkeit, meine neuen Honigprodukte, sowie die neuen Bio-Wachstücher vorzustellen und meine weiteren Ideen und Planungen zu diskutieren.


Ein gemeinsamens Mittagessen in Narring bildete den Abschluß einer gelungenen Veranstaltung. Mit einer angeregten Diskussion aller Teilnehmer und mit vielen Fragen und Antworten, ging ein informativer Besuch in meiner Imkerei zu Ende.

Die Honigernte hat begonnen

Geschrieben von Helge Straßer

Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter mir. Einige Bilder und Informationen zu den Arbeitschritten möchte ich euch nicht vorenthalten.


Galerie 1

Es warten jede Menge Zargen mit vollen Honigwaben darauf verarbeitet zu werden.

Galerie 2

Der erste Arbeitsschritt ist das Entdeckeln der Honigwaben. Mit der Entdeckelungsmaschine lässt sich die Arbeit deutlich vereinfachen und spart damit eine Menge Zeit.

Galerie 3

Kleinere Nacharbeiten per Hand bei der Entdeckelung der Waben und ab damit in die Honigschleuder.

Galerie 4

Das Ergebnis der Schleuderung wird noch gesiebt um die groben Wachsreste aus dem Honig zu entfernen.
Nach einer Ruhephase des Honigs werden die noch verbliebenen feineren Rückstände abgeschöpft.
Danach kann der Honig abgefüllt werden.


Galerie 5

Die Kontrolle des Honigs auf seinen Wassergehalt ist eine wichtige Aufgabe um eine hohe Qualität sicherzustellen.


Das Ergebnis dieses arbeitsreichen Wochenendes ist ein perfekter Honig aller Lagen der zum großen Teil als Waldhonig eingetragen wurde.
Die leeren Waben mit den Zargen wurden gleich wieder aufgesetzt. Jetzt hoffe ich, dass die Honigräume sich wieder füllen und damit mein Bienenjahr perfekt machen.

Jetzt honigt es!

Geschrieben von Helge Straßer

Nach einer langen Durststrecke im Mai honigt es jetzt richtig!

Die letzten zwei Wochen haben die Bienen Waldhonig eingetragen und nun kommt noch die Linde dazu. Ab nächster Woche beginnen wir mit der Schleuderung.
Dann gibt es den nächsten Bericht ...

Ein zäher Start in die Saison

Geschrieben von Helge Straßer

Waren letztes Jahr zu dieser Zeit die ersten Honigräume schon voll, müssen wir uns dieses Jahr in Geduld üben.
Den bisher eingetragenen Honig verbrauchen die Bienen bei dem wechselhaften Wetter selbst.

Der Imker ist immer guter Hoffnung ...

Guter Start ins Frühjahr

Geschrieben von Helge Straßer

Die Bienen sind gut in die Saison gestartet. 

Trotz viel Schnee im Winter (Die Beuten waren vollkommen eingeschneit) sind alle Völker gut durch den Winter gekommen. Nach der ersten Durchsicht wurden bereits die ersten Honigräume aufgesetzt und der erste Honig wurde bereits eingetragen.

Jetzt hängt es vom Wetter ab, wie erfolgreich das Bienenjahr wird.

Saisonende - Einwintern der Völker

Geschrieben von Helge Straßer

So toll im Frühjahr die Bienen ins Jahr gestartet sind, so schwierig war der Saisonschluss. 

Aber der Reihe nach:

Das warme Frühjahrswetter hat nun schon zum 2. Mal hintereinander eine gute Blütenhonig-Tracht ergeben. Ganz anders als 2017. Nicht so dunkel in der Farbe sondern heller. Eingetragen haben die Bienen Wiesenblumen, Löwenzahn und Obstblüten. Ein besonderes Geschmackserlebnis.

Meine beiden Standorte im Gebirge, auf der Rauhalm und neuerdings auch auf der Belegstelle am Pfaffenkopf haben dieses Jahr keinen Ertrag gebracht. Durch die lang anhaltende Hitzeperiode hatten die Bienen nicht genug an Trachtangebot und ich habe die Völker vorzeitig ins Tal geholt, damit sie nicht verhungern. Es gibt also 2018 keinen Gebirgshonig.

Genauso ist es dem Honigtaueintrag ergangen. Anscheinend hat auch hier die langanhaltene Hitzewelle der Lauspopulation (Verantworltich für den Waldhonig) nicht gut getan und es gab keinen Honigtaueintrag. Also 2018 auch keinen nennenswerten Waldhonig.

Zuverlässig wie immer war die Linde. Anfang bis Ende Juni haben die Bienen den Sommerhonig eingetragen. In der Hauptsache Linde mit Teilen von Waldhonig, Himbeere und Brombeere. 

Nachdem im ganzen Juli keine Gewichtszunahme in den Völkern mehr stattgefunden hat, begann Ende Juli bis Mitte August der Wald doch noch leicht zu honigen. Zum Schrecken vieler Imker war dies jedoch Melizitosehonig (Honig, der in den Waben kristallisiert und nicht zu schleudern ist). Trotzdem musste der Honig aus den Völkern gegeben werden, da der Honig nicht zum Überwintern der Bienen in den Völkern belassen werden kann.

Ein langer schöner Sommer, ein schwieriges Bienenjahr. Hoffen wir auf ein guten Bienenjahr 2019. Darauf bereiten wir unsere Völker jetzt mit der Varroabehandlung vor.

Das perfekte Frühjahr

Geschrieben von Helge Straßer

Mit 2018 haben wir das perfekte Frühjahr für unsere Bienen und für alle Obst- und Strauchblüten.

Die Imker können sich nicht erinnern mit einem so perfekten Frühjahr in die kurze Bienensaison gestartet zu sein. Seit Anfang April hatten wir warme Temperaturen. Die Natur explodiert und damit entwickeln sich auch die Bienen in einem rasantem Tempo. 

Noch nie habe ich so früh Honigräume aufgesetzt und noch nie ist um diese Jahreszeit Honig in dieser Menge eingetragen worden. Es honigt wiad "Sau". Löwenzahn, Wiesenblumen (Es ist noch nicht gemäht! Nach der ersten Mahd ist das zu Ende.) und alle Obstblüten stehen in reicher Auswahl zur Verfügung und werden auch besucht. Wenn jetzt kein starker Frost kommt, wird es ein super Jahr für Äpfel, Pflaumen, Kirschen und Birnen. 

Die Bienen überschlagen sich mit dem Nektar und Polleneintrag. Aufgrund der guten Bedingungen kommen die Bienen jetzt auch in Schwarmstimmung und man muss die Völker jetzt sehr genau beobachten. Freuen wir uns über den geglückten Frühjahrsstart und hoffen auf eine weiterhin gute Tracht.

Start in das Frühjahr

Geschrieben von Helge Straßer

Alle Völker sind gut aus dem Winter gekommen. Durch die langandauernde Kälte im Februar/März haben die Völker dieses Jahr erst sehr spät mit der Brut begonnen und sind dieses Jahr noch nicht so weit mit der Entwicklung wie letztes Jahr.

Jetzt geht aber mit Vollgas los. Die ersten warmen Frühlingstage im April haben den Völkern reichlich Pollen und bereits den ersten Nektar gebracht, den die Bienen aber für die Brut und für sich selbst benötigen.Die erste Duchsicht ist gemacht. In den Völkern ist noch ausreichend Futter, damit evtl. kalte Apriltage überstanden werden können. Wir hoffen auf schöne Trachttage mit Wiesenblumen, Löwenzahn und der Obstbaumblüte.

Alle anderen Vorbereitungen sind auch abgeschlossen. Die Wachsarbeiten, wie das Einschmelzen der Waben, Mittelwandherstellung, Einlöten von Mittelwänden und Drohnenrahmen ist bereits fertig und wartet auf den Einsatz.